FORSCHUNG

Über Atemarbeit wird mittlerweile weltweit wissenschaftlich geforscht. Alleine über „kohärentes Atmen“ und „Heart Coherence Breathing“ gibt es über 14.000 Studien und es gibt bereits viele praktische Umsetzungen wissenschaftlicher Erkenntnisse über Atemarbeit! So hat etwa Dr. David O’Hare in Frankreich tausende von Lehrern, medizinisches Fachpersonal, aber auch Polizisten oder Feuerwehrleute in Atemtechniken geschult und überwältigend positive Reaktionen erhalten. Sein Buch 365 ist in Frankreich seit langem auf der Beststeller Liste.

Die International Breathwork Foundation IBF hat ein wissenschaftliches Team, welches die Wirkung von verbundenem Atmen untersucht.

Dr. Peter M. Litchfield aus den USA betreibt seit 20 Jahren Forschung mit dem Atem und erhält damit Anerkennung in wissenschaftlichen Kreisen.

Anmerkung von  Mario Domig: Es gibt wesentlich mehr Wissenschaftler, welche Atemtherapie und deren Auswirkung auf den Menschen erforschen, als die auf dieser Seite erwähnten Namen. Ich habe fokussiert, um die Übersicht zu wahren.

 

Auszug einer Rede von Dr.Philippa Wheble vom 3. August 2018 in Frankreich beim GIC2018

Seit mehr als 35 Jahren wird wissenschaftlich die Verbindung zwischen Atem, mentaler Gesundheit und Wohlbefinden untersucht. Obwohl wir bis heute noch nicht in der Lage sind, die Interaktion zwischen Atem, Körper und Geist vollständig zu verstehen – kann man heute bereits sicher sagen, dass es eine Verbindung gibt.

In der gleichen Art wie wir lernen und uns entwickeln, werden unsere Atemmuster geformt und durch unsere Erfahrungen verändert. Angst, Scham, Stress, Schuld und das Gefühl von Einsamkeit hinterlassen alle einen ‚Fussabdruck‘ (manche sagen dazu Narben)‚ in unserem Atem und beeinflussen auch, wie wir bei Stress agieren und reagieren.

Wenn wir diese „Narben“ in uns akzeptieren und uns dazu entscheiden unser Atemmuster durch eine friedliche Praxis zu verändern, dann öffnen wir uns der Möglichkeit, dass die Veränderung unseres Atemmusters die Wahrnehmung all unserer Erlebnisse völlig verändert. Es kann uns extrem stärken, wenn wir uns darin üben unsere Atmung ohne Urteile zu beobachten und die Atmung bei veränderten Bedingungen bewusst anzupassen. Unser Atem ist ein machtvolles Werkzeug für Wohlbefinden und Widerstandskraft. Der Atem kann allen helfen, auch Menschen in Stress oder Angst, in gedrückter Stimmung, krank oder trauernd.

Wissenschaftliche Studien:

Dr. Peter M. Litchfield – Artikel: Gute Atmung – Schlechte Atmung (zum Öffnen hier klicken)

Alicja Heyda, Marek Jurkowski und andere:  Studie über den Einsatz von Atemtherapie bei Krebspatienten (zum Öffnen hier klicken)

Christina Caldwell und Himmat Kaur Victoria: Studie über Atemtherapie und Körperpsychotherapie (zum Öffnen hier klicken) 

Wissenschaftliche Quellen:

– Dr. David O’Hare (Frankreich)

– Dr. Peter M. Litchfield  (USA)

– Dr. Philippa Wheble  (Grossbritannien)

– Dr. Wilfried Ehrmann (Österreich)

– Sciencedirect (USA)

– IBF International Breathwork Foundation